Drei runde Blättchen, weiße Kugelblüten – ein Zeiger für nährstoffarmen Boden.
Lebensdauer
Mehrjährig
Ausbreitung
Kriechtriebe & Samen
Blütezeit
Mai–Sept.
Für den Rasen
Zeigt N-Mangel
Woher es kommt
Wie das Weißklee entsteht
Weißklee breitet sich über kriechende Triebe und Samen aus und fühlt sich vor allem auf stickstoffarmen Böden wohl. Sein großer Vorteil: Über Knöllchenbakterien an den Wurzeln bindet er Luftstickstoff selbst und kommt so mit Bedingungen zurecht, unter denen Gras hungert. Wo der Rasen unterversorgt ist, gewinnt der Klee.
So wirst du es los
Bekämpfung – Schritt für Schritt
Gezielt stickstoffbetont düngen – so bekommt das Gras den Vorteil zurück und verdrängt den Klee mit der Zeit.
Vertikutieren, um die flachen Kriechtriebe aufzureißen.
Etwas höher mähen, damit das Gras den Klee beschattet.
Einzelne Nester lassen sich ausstechen – meist ist die Düngung aber der wirksamere Hebel.
Schlecht für Rasen & Garten?
Weißklee ist nicht schädlich – er ist sogar nützlich: Er bindet Stickstoff, bleibt in Trockenphasen länger grün als Gras und ist eine wertvolle Bienenweide. Viele legen heute bewusst „Klee-Rasen“ an. Nachteile sind rein optisch, plus ein leicht erhöhtes Risiko für Bienenstiche beim Barfußlaufen.
Fun Fact
Das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glückssymbol – normalerweise hat Weißklee drei Blätter, die vierblättrige Variante ist eine seltene Laune der Natur. Bis zur Erfindung selektiver Herbizide war Klee ein gewollter Bestandteil jeder guten Rasenmischung.
Genau diese Lücken schließe ich mit Nachsaat und Dünger.
Womit ich meinen Rasen so dicht bekommen habe, dass Unkraut kaum noch Platz findet, steht auf „Was ich benutze“.