Giersch

Aegopodium podagraria

Dreiteilige Blätter, unterirdische Ausläufer – hartnäckig und schwer wieder loszuwerden.

Lebensdauer
Mehrjährig
Ausbreitung
Wurzelausläufer
Blütezeit
Juni–Juli
Für den Rasen
Meist am Rand
Woher es kommt

Wie das Giersch entsteht

Giersch breitet sich vor allem über unterirdische Wurzelausläufer (Rhizome) aus und kommt meist aus angrenzenden Beeten oder von Nachbargrundstücken in den Garten. Schon kleine Wurzelstücke reichen, um eine neue Pflanze zu bilden – deshalb verbreitet er sich beim Umgraben oft erst richtig. Im dichten Rasen setzt er sich seltener durch, an Beet- und Wegrändern dafür umso hartnäckiger.

So wirst du es los

Bekämpfung – Schritt für Schritt

Schlecht für Rasen & Garten?

Giersch ist nicht giftig, aber sehr konkurrenzstark: In Beeten kann er Stauden regelrecht überwuchern. Im Rasen ist er selten dominant, gefährlich wird er vor allem an den Rändern. Als Wildgemüse ist er dagegen geschätzt.

Fun Fact

Giersch wurde von Römern und Klostergärtnern gezielt als Heil- und Gemüsepflanze angebaut – unter anderem gegen Gicht, daher der Beiname „Zipperleinskraut“. Die jungen Blätter schmecken wie eine Mischung aus Petersilie und Möhre und lassen sich wie Spinat verwenden.

Genau diese Lücken schließe ich mit Nachsaat und Dünger.

Womit ich meinen Rasen so dicht bekommen habe, dass Unkraut kaum noch Platz findet, steht auf „Was ich benutze“.
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