Löwenzahn

Taraxacum sect. Ruderalia

Gelbe Blüte, tiefe Pfahlwurzel, Pusteblume – der Klassiker in fast jedem Rasen.

Lebensdauer
Mehrjährig
Ausbreitung
Flugsamen
Blütezeit
April–Okt.
Für den Rasen
Verdrängt Gras
Woher es kommt

Wie das Löwenzahn entsteht

Löwenzahn vermehrt sich über die berühmten Flugsamen der Pusteblume, die der Wind über weite Strecken trägt. Er keimt überall dort, wo Licht auf offenen oder dünn bewachsenen Boden fällt – also in jeder Lücke der Grasnarbe. Einmal etabliert, bildet er eine tiefe Pfahlwurzel, aus der er selbst nach dem Abmähen immer wieder austreibt.

So wirst du es los

Bekämpfung – Schritt für Schritt

Schlecht für Rasen & Garten?

Löwenzahn ist nicht giftig und schadet dem Boden nicht – im Gegenteil, seine tiefe Wurzel lockert ihn sogar. Für einen gepflegten Zierrasen ist er trotzdem lästig, weil er das Gras verdrängt und mit seinen Blättern flache Kahlstellen bildet. Für Bienen und Insekten ist er dagegen eine der wichtigsten frühen Nahrungsquellen.

Fun Fact

Löwenzahn ist komplett essbar: die jungen Blätter als Salat, die Blüten als Sirup und die geröstete Wurzel sogar als Kaffee-Ersatz. Die Fallschirm-Samen der Pusteblume können bei gutem Wind mehrere Kilometer weit fliegen.

Genau diese Lücken schließe ich mit Nachsaat und Dünger.

Womit ich meinen Rasen so dicht bekommen habe, dass Unkraut kaum noch Platz findet, steht auf „Was ich benutze“.